Lippische Landeskirche hilft

Corona-Hilfe für Menschen in Lippe und in den Partnerkirchen

Kreis Lippe. Die Lippische Landeskirche hat einen Nothilfe-Fonds in Höhe von 200.000 Euro ins Leben gerufen zur Unterstützung von Menschen, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Notlagen geraten sind. 100.000 Euro sind für Nothilfe in den Partnerkirchen (zum Beispiel in Südafrika, Ghana, Togo, Mittelosteuropa) gedacht. In diesen Ländern sind durch die Corona-Krise die sozial-diakonischen Hilfsstrukturen für benachteiligte Menschen akut gefährdet, da sie fast ausschließlich über Kollekten finanziert werden, diese aber in der gegenwärtigen Situation komplett wegbrechen.
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Für Frieden und Versöhnung eintreten

Lippische Landeskirche veröffentlicht Videobotschaft mit polnischer Partnerkirche

Kreis Lippe. Mit einer gemeinsamen Videobotschaft mit ihrer Partnerkirche in Polen erinnert die Lippische Landeskirche an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren. Eigentlich sollte ein gemeinsamer Gottesdienst zeitgleich in Lippe und in Polen gefeiert werden. Wegen der Corona Epidemie ist dies leider nicht möglich. Die Videobotschaft ruft dazu auf, die Erinnerung an die Schrecken des Krieges und der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten wachzuhalten und aus dieser Erinnerung heraus gemeinsam weiter für Frieden und Versöhnung einzutreten.
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Trauriger Jahrestag

Vor sieben Jahren starben hunderte Menschen in Bangladesch beim Einsturz einer Textilfabrik – Lippische Landeskirche schließt sich der Forderung nach einem Lieferkettengesetz an

Kreis Lippe. Vor sieben Jahren, am 24. April 2013, lenkte das Unglück in der bengalischen Textilfabrik Rana Plaza, bei dem 1.135 Menschen starben, die Aufmerksamkeit der Verbraucherinnen und Verbraucher auf die katastrophalen Produktionsbedingungen in der Bekleidungsindustrie: Weltweite Lieferketten beginnen oft in Ländern des Globalen Südens. Die schwächsten Glieder der Kette sind dabei häufig die Arbeiterinnen und Arbeiter. Sie verdienen oft sehr wenig, haben zu lange Arbeitstage und sind ungeschützt dem Umgang mit Chemikalien ausgesetzt. In den Nähfabriken gibt es zudem oft nur unzureichenden Brandschutz. Trotz erfolgreichen Drucks der Öffentlichkeit gibt es bis heute noch keine ausreichenden globalen Arbeitsstandards in der Textilindustrie im Süden der Welt.
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Nicht die Menschen in den Flüchtlingslagern der Ägäis vergessen

Lippische Landeskirche fordert Aufnahme von Kindern und Evakuierung der Flüchtlingslager

Kreis Lippe. Die Lippische Landeskirche erinnert gerade zu Ostern auch an die Menschen in den Flüchtlingslagern auf den Inseln der griechischen Ägäis. Landessuperintendent Dietmar Arends stellt sich ausdrücklich hinter die Forderung des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm, in Deutschland jetzt kurzfristig die lange zugesagte anteilige Aufnahme von insgesamt 1500 Kindern durchzuführen. Dietmar Arends: „Angesichts der Bedrohung durch das COVID-19-Virus ist es richtig, dass wir jetzt alles tun, um die Menschen in unserem Umfeld, in Deutschland und in Europa zu schützen und wirtschaftliche Existenzen zu sichern. Darüber dürfen wir aber nicht die vielen bedrohten Menschen in den Flüchtlingslagern der Ägäis vergessen. Die geplante, aber noch immer nicht erfolgte Aufnahme von einigen hundert Kindern kann nur ein allererster Schritt sein. Die Zustände in Moria und anderen Lagern waren schon bisher unhaltbar und eines Europas gänzlich unwürdig, das sich auf die Einhaltung von grundlegenden Menschenrechten verpflichtet hat. Jetzt aber droht durch die Ausbreitung des COVID-19-Virus weiteres schreckliches Leid unter den Menschen in Flüchtlingslagern, die auf engstem Raum unter hygienisch katastrophalen Verhältnissen leben. Wir fordern daher eine sofortige Evakuierung der entsprechenden Lager. Um Griechenland zu entlasten, müssen die Menschen dezentral auf verschiedene europäische Staaten verteilt werden. Wenn eine gerechte Verteilung auf alle EU-Staaten nicht gelingt, dann muss Deutschland kurzfristig zusammen mit einigen anderen Staaten in dieser humanitären Notlage vorangehen. Dass dies innenpolitisch zu vermitteln ist, zeigt die Bereitschaft von Städten und Kommunen auch in Lippe, freiwillig mehr Menschen aus diesen Lagern oder aus Seenot aufzunehmen. Auch wir als Lippische Landeskirche erklären unsere Bereitschaft, an dieser Stelle nach unseren Möglichkeiten zu unterstützen.“
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TBV Lemgo unterstützt Brot für die Welt

Mit einer großen Spendenaktion hat Handballbundesligist TBV Lemgo Lippe einen fulminanten Schlusspunkt unter seine Botschaftertätigkeit für die Aktion „Brot für die Welt“ gesetzt. 77 „Brot-für-die-Welt“-Taschen waren angefertigt worden, von denen jede ein Unikat ist.




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Junge Erwachsene der Landeskirche erneut beim lippischen Top-Handball für Brot für die Welt aktiv

Die Hinserie der 1. Bundesliga Handball 2019/2020 hat begonnen. Und da der TBV Lemgo Lippe noch bis Ende November 2019 der Brot für die Welt-Botschafter für Lippe ist, geht die Promotion für Brot für die Welt bei den Heimspielen des Vereins weiter. Mit dem Verteilen von Flyern und einem kleinen Info-Stand machten die jungen Lipper/innen rund um Brot für die Welt - Beauftragte Sabine Hartmann und Jungendreferent André Stitz am Sonntag, 1. September, beim Spiel gegen Magdeburg in der Lemgoer Phoenix Contact Arena deutlich, wofür Brot für die Welt, aber eben auch der TBV Lemgo Lippe stehen: Fair play – im Sport und in der Welt!
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Referent für Nachhaltigkeit

Johann Dralle ist Ansprechpartner für nachhaltiges Wirtschaften bei der Lippischen Landeskirche

Kreis Lippe/Detmold. Ab sofort haben Kirchengemeinden die Möglichkeit, sich bei Fragen zu nachhaltigem Wirtschaften, zum Beispiel einer ökofairen Beschaffung, im Landeskirchenamt in Detmold an den Referenten für Nachhaltigkeit, Johann Dralle, zu wenden. Seit Anfang Juni ist der 31-jährige bei der Lippischen Landeskirche tätig. Johann Dralle hat Nachhaltiges Wirtschaften in Kassel studiert und beschäftigt sich mit Fragestellungen zu einer zukunftsfähigen und gerechten Gesellschaft.





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Alavanyo unterstützt Hilfseinsätze

5.000 Euro Soforthilfe für Nepal vom Detmolder Eine-Welt-Laden

Kreis Lippe/Nepal. Der Monsun in Südasien hat zu schweren Überschwemmungen und Bergrutschen geführt. Nach Schätzungen der United Mission to Nepal (UMN), Kathmandu, sind in Nepal mehr als hundert Menschen zu Tode gekommen oder werden vermisst; Zehntausende haben alles verloren. Betroffen sind neben Kathmandu und dem tiefergelegenen Terai-Gebiet auch die Bergregionen. Nun steigt die Angst vor Epidemien. Die ehrenamtliche Arbeitsgemeinschaft des Eine-Welt-Ladens Alavanyo, die seit vielen Jahren Hilfsmaßnahmen in Nepal unterstützt, hilft auch in dieser Notsituation wieder und stellt über die Gossner Mission 5.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung.
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Spenden für Brot für die Welt

Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor – 271.000 Euro Spenden aus Lippe

Kreis Lippe. Brot für die Welt hat 2018 rund 271.000 Euro Spenden aus dem Kreis Lippe erhalten. In dieser Summe sind auch Kollekten und Spenden aus der Region enthalten. „Wir sind froh und dankbar für das große Vertrauen, das Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2018 geschenkt haben. Ihre Spenden und Kollekten sind das Fundament für die weltweiten Projekte gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit“, sagt Dieter Bökemeier, Landespfarrer für Ökumene und Mission der Lippischen Landeskirche.
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