Gegen den Terror

Juden, Christen, Muslime und Eziden beten in der Erlöserkirche am Markt

Detmold. Vertreter von vier Religionen haben beim ökumenischen Friedensgebet in der Erlöserkirche am Markt ein Zeichen gegen Hass, Gewalt und Terror gesetzt. Barbara Linzbach und Dorothee Schneider von der katholischen Friedensbewegung Pax Christi konnten rund 70 Gäste begrüßen. Sie wiesen darauf hin, dass 2019 weltweit bereits über 80 Anschläge stattfanden. Der Völkermord durch den IS an kurdischen Eziden 2014, jüngste Anschläge auf zwei Moscheen in Christchurch, auf christliche Kirchen in Sri Lanka sowie Burkina Faso und auf eine Synagoge in Kalifornien hätten den Wunsch geweckt, durch gemeinsames Beten und Handeln die friedensstiftende Kraft der Religionen zu verdeutlichen. Mitmenschlichkeit, Respekt gegenüber Anderen und die Suche nach Frieden seien zentrale Botschaften aller Religionen. Terror versuche die Religionen zu instrumentalisieren und gegeneinander auszuspielen.

Gegen den Terror

Juden, Christen, Muslime und Eziden beten am 17. Mai in der Erlöserkirche am Markt

Detmold. Kurz hintereinander traf der Terror Orte des Gebets von Muslimen, Christen und Juden. Und auch die Eziden haben in jüngerer Zeit etwa im Irak Schreckliches erleben müssen. Diesen Terror, der die Religionen instrumentalisieren und gegeneinander ausspielen will, nehmen Vertreter von vier Glaubensgemeinschaften zum Anlass für ein gemeinsames Friedensgebet. Am Freitag, 17. Mai, laden sie zusammen mit dem ökumenischen Friedensgebetskreis um 18 Uhr in die Erlöserkirche am Markt in Detmold ein.

Rechtsruck als europaweites Phänomen

Journalist Daniel Bax sprach in Detmold über den Aufstieg fremdenfeindlicher Parteien

Detmold. Kurz vor der Europawahl haben Deutschland und zahlreiche Nachbarländer mit dem Aufstieg nationalistischer und fremdenfeindlicher Parteien zu kämpfen. Journalist und Autor Daniel Bax sprach im Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche in Detmold über den „Rechtsruck in Europa“, während zur selben Zeit AfD-Europakandidat Jörg Meuthen unter großen Protesten in Lage einen Wahlkampfauftritt hatte.


Rechtsruck in Europa

Vortrag von taz-Journalist Daniel Bax am 12. April in Detmold

Kreis Lippe/Detmold. „Rechtsruck in Europa – was wir verteidigen und was wir ändern müssen“: Zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion sind alle Interessierten am Freitag, 12. April, um 19.30 Uhr in das Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche in Detmold, Schülerstr. 14, eingeladen.

Kirche soll sich stärker einmischen

Viele Impulse bei Friedenskonsultation der Lippischen Landeskirche

Kreis Lippe/Bad Salzuflen. Kirche sollte sich in die Debatte um Auslandseinsätze der Bundeswehr stärker zu Wort melden: „Wir müssen vor allem mit der Politik tiefer ins Gespräch kommen“, sagte Dieter Bökemeier, Landespfarrer für Ökumene und Mission, zum Abschluss der Friedenskonsultation der Lippischen Landeskirche am Samstag im Gemeindehaus der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Bad Salzuflen. Allerdings dürfe es nicht bei einem schriftlichen Papier bleiben: „Kirche muss künftig vermehrt eigenes Engagement entwickeln.“

Evangelische Umweltfachleute für Tempolimit auf Autobahnen

Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in den Gliedkirchen der EKD (AGU) unterstützt die Petition der Ev. Kirche in Mitteldeutschland (EKM) für ein Tempolimit auf Autobahnen von 130 km/h. Die AGU bittet die Kirchen, kirchlichen Einrichtungen und Gemeinden, die Petition zu verbreiten. Ziel ist, bis zum 3. April 2019 mindestens 50.000 Unterschriften zu erhalten, um eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu erreichen.

Christen und Muslime im Dialog: Seminar für Journalisten Islam in Deutschland: Wer spricht für wen?

"Das Thema ist für mich jetzt viel komplexer geworden“ sagt Marcel Krombusch, Volontär bei der Funke-Mediengruppe, am Ende des Tages: „Ich bin stärker sensibilisiert.“ In der Dortmunder Abu-Bakr-Moschee hat er zusammen mit elf weiteren an dem Seminar für Journalisten „Christen und Muslime im Dialog“ teilgenommen. Auch Landespfarrer Dieter Bökemeier, Islambeauftragter der Lippischen Landeskirche, wirkte mit.

Erfolge der Entwicklungshilfe kontrovers diskutiert

Themenabend der Detmolder „Marktplatzgespräche“ anlässlich 60 Jahre „Brot für die Welt“

Detmold. In diesem Jahr feiert das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ sein 60-jähriges Bestehen. Das Jubiläum ist eigentlich ein Grund zur Freude, aber gleichzeitig bescheinigt es den bleibenden Skandal, dass die Ungerechtigkeit bei der Verteilung der Ressourcen bis heute nicht überwunden ist. Der neueste Themenabend der Reihe „Marktplatzgespräche“ der Lippischen Landeskirche im evangelisch-reformierten Gemeindehaus am Markt in Detmold hat unter dem Titel „Hunger nach Gerechtigkeit“ den Erfolg der Entwicklungshilfe in den Blick genommen.

„Wir müssen reden!“

Talk der Religionen in der Heilig-Kreuz-Kirche in Detmold

Kreis Lippe/Detmold. In der Veranstaltungsreihe „Wir müssen reden!“ haben Christen, Juden und Muslime zu einer Gesprächsrunde über das Beten ins Gemeindehaus der katholischen Heilig-Kreuz-Kirche in Detmold eingeladen, an der rund 60 Gäste regen Anteil nahmen.





Faire Schultüte

Kindern hier und in fernen Ländern etwas Gutes tun.

Ende August ist es wieder so weit: viele Kinder beginnen als „I-Dötzchen“ ihre Schullaufbahn. Und viele Eltern versüßen ihren Kindern diesen Start in einen neuen Lebensabschnitt mit einer Schultüte. Das ist ein schöner Brauch! Noch schöner ist es, wenn dabei auch Kindern in fernen Ländern etwas Gutes getan wird. Und das geht - mit Produkten aus dem Fairen Handel!Erneut möchten die Lippische Landeskirche, der Kreis Lippe und der Eine-Welt-Laden Detmold (und andere Weltläden in Lippe) darum auch in diesem Jahr unter dem Motto „Faire Schultüte“ viele Eltern von Erstklässlern davon überzeugen, die Schultüten ihrer Sprösslinge auch mit fair gehandelten Produkten zu füllen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich dazu zu informieren (z.B. bei Elternabenden in Kitas.

Auslandseinsätze der Bundeswehr

Öffentliche Konsultation der Lippischen Landeskirche – Anmeldung bis 13. März

Kreis Lippe/Bad Salzuflen. Kosovo, Afghanistan, Mali, Irak – Auslandseinsätze wie diese prägen seit Jahren die Wirklichkeit der Bundeswehr. Und mit Augustdorf liegt ein wichtiger Bundeswehrstandort für solche Einsätze in Lippe. Auf einer zweitägigen öffentlichen Konsultation mit vielen Fachleuten am 22. und 23. März im Gemeindehaus der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Bad Salzuflen (von-Stauffenberg-Str. 3) fragt die Lippische Landeskirche auf diesem Hintergrund: Wie kann sich die Kirche im Rahmen ihrer Friedensverantwortung zu militärischen Auslandseinsätzen positionieren?

Gegen Afghanistan-Abschiebungen

Bündnis „Wachbleiben“ ruft zu Mahnwache in Detmold am 17. Februar auf

Kreis Lippe/Detmold. Eine neue Sammelabschiebung aus Deutschland nach Afghanistan soll dem Vernehmen nach am Montag, 18. Februar, stattfinden. Auch in Lippe formiert sich hiergegen wieder Protest. Das Bündnis „Wachbleiben“ ruft zu einer Mahnwache am Vorabend des vermuteten Starts des Fluges auf. Am Sonntag, 17. Februar, findet ein Friedensgebet mit Informationen und einem Imbiss ab 20 Uhr in der Versöhnungskirche in der Martin-Lutherstraße in Detmold statt.

60 Jahre Brot für die Welt

Entwicklungshilfe – dauerhafte Abhängigkeit oder Hilfe zur Autonomie?

Detmold. Zu einem Marktplatzgespräch „Hunger nach Gerechtigkeit“ lädt die Lippische Landeskirche am Mittwoch, 20. Februar, um 19.30 Uhr in das ev.-ref. Gemeindehaus am Markt (Marktplatz 6) in Detmold ein.

Internationale theologische Tagung

Lippische Landeskirche berät mit Partnern über Bekenntnis von Belhar

Kreis Lippe/Detmold. Zu einer internationalen theologischen Tagung hatte die Lippische Landeskirche nach Detmold eingeladen. In der Christuskirche ging es um die aktuelle Bedeutung des „Bekenntnisses von Belhar“, das die südafrikanische Partnerkirche der Lippischen Landeskirche 1986 im Kampf gegen die Apartheid formuliert hatte. Neben deutschen und internationalen Referentinnen und Referenten nahmen auch Vertreter fast aller anderen Partnerkirchen an der Konferenz teil. Hintergrund ist, dass die Lippische Landeskirche einen Beratungsprozess darüber begonnen hat, ob sie in ihre Verfassung einen Bezug auf dieses Bekenntnis aus Südafrika aufnehmen soll.

„Wir müssen reden!“

Nächster Talk der Religionen am 13. Februar in der Heilig-Kreuz-Kirche in Detmold

Kreis Lippe/Detmold. In der Veranstaltungsreihe „Wir müssen reden!“ laden Christen, Juden und Muslime am Mittwoch, 13. Februar, um 19.30 Uhr alle Interessierten zu einer Gesprächsrunde ins Gemeindehaus der Heilig-Kreuz-Kirche am Schubertplatz in Detmold ein.

Theologische Fachkonferenz

Thema: Das Bekenntnis von Belhar

In Detmold fand im Vorfeld der Lippischen Landessynode in der Christuskirche Detmold eine Theologische Fachkonferenz mit Teilnehmern aus sieben internationalen Partnerkirchen der Lippischen Landeskirche und deutschen und internationalen Referenten statt. Thema war das Bekenntnis von Belhar, das sich 1986 in Südafrika gegen die Apartheid richtete.


Der christliche Glaube überwindet Grenzen

Am Sonntag, 27. Januar, predigen in neun lippischen Gemeinden internationale Gäste

Kreis Lippe. Internationale Gäste aus zehn Ländern und vier Kontinenten sind derzeit in der Lippischen Landeskirche zu Besuch. Hauptanlass ist die Eröffnung der neuen Amtszeit der 37. Lippischen Landessynode am Sonntag, 27. und Montag, 28. Januar. „Wir sind überzeugt, dass im christlichen Glauben alle menschliche Grenzen überwunden werden“, sagt Dietmar Arends, Landessuperintendent. „Darum begehen wir dieses wichtige Ereignis im Leben unserer Kirche zusammen mit unseren weltweiten ökumenischen Partnern.“ Gottesdienstbesucher in ganz Lippe haben am Sonntagmorgen, 27. Januar, die Möglichkeit, die Gäste persönlich kennenzulernen.

Viele Töne gegen den Hass

„Musikalisch-politisches Manifest“ in der Christuskirche stieß auf großes Interesse

Detmold. Ein breites Bündnis hat im Konzert „Viele Töne gegen den Hass“ ein eindrucksvolles Zeichen gegen den Rechtsruck und die ansteigende soziale Kälte gesetzt. Die Lippische Landeskirche, Buchhandlung 'Kafka & Co.', ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-West, Das Dach e.V. und der Eine-Welt-Laden Alavanyo luden in die Christuskirche und 800 Gäste kamen. Die Stadt Detmold unterstützte die Veranstaltung finanziell.

Viele Töne gegen den Hass

Großes Konzert am 19. Januar in der Christuskirche Detmold

Kreis Lippe/Detmold. Ein deutlich hörbares Zeichen wollen Musiker und andere Akteure am Samstag, 19. Januar, in Detmold setzen: Unter dem Motto „Viele Töne gegen den Hass“ gibt es in der Christuskirche (Kaiser-Wilhelm-Platz) ab 19 Uhr ein großes „musikalisch-politisches Manifest“ für eine offene, vielfältige und tolerante Gesellschaft und für Solidarität mit Geflüchteten.

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