AG Sexualisierte Gewalt
Im Moment setzt sich die Arbeitsgruppe aus fünf Mitgliedern zusammen: Zwei Mitglieder sind von sexualisierter Gewalt betroffene Personen und drei Mitglieder sind Mitarbeitende in der Stabsstelle zur Prävention von sexualisierter Gewalt.

Die AG hat sich als Aufgabe die Bearbeitung und Ausführung folgender Themen und Probleme gesetzt:
- Ansprechpersonen sein für Vorschläge, Ideen und Anregungen zu den Themenfeldern Prävention, Machtmissbrauch, sexualisierte und spirituelle Gewalt.
- Publikation von Texten, die sich mit sexualisierter Gewalt in der Kirche befassen.
- Aufklären über die Auswirkungen von sexualisierter Gewalt auf Betroffene und deren nahes Umfeld.
- Aufklären über Auswirkungen auf Kirchengemeinden und Einrichtungen, in denen es zu Vorkommnissen sexualisierter Gewalt gekommen ist.
- Anregungen für Kirchengemeinden entwickeln, Aufarbeitungsprozesse nach Vorkommnissen sexualisierter Gewalt durchzuführen.
- Ergebnisse aus Aufarbeitungsprozessen für die Präventionsarbeit nutzbar machen.
- Informationsweitergabe über Öffentlichkeitsarbeit.
- Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten.
- Sicherstellung von Transparenz.
- Unterstützung der Entwicklung einer neuen Sprachkultur in der Kirche, die es ermöglicht, auch über sensible Themen offen sprechen zu können.
- Entwicklung einer Erinnerungskultur, die das Leid, das durch sexuelle und spirituelle Gewalt hervorgerufen wurde, nicht in Vergessenheit geraten lässt und zum Lernen aus den Fehlern der Vergangenheit anregt.
"Als Mitglieder der Arbeitsgruppe sind wir uns darüber bewusst, dass der offene Umgang mit Vorkommnissen sexualisierter Gewalt in der Lippischen Landeskirche Betroffenheit auslösen kann. Wir möchten uns dafür einsetzen, dort nicht stehen zu bleiben, sondern miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir möchten Impulse setzen für eine kirchliche Arbeit, die den Schutz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen weiter verbessert."
