Corona: Gottesdienst für Indien und Nepal

Livestream aus der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche - Indienfreunde aus Lippe dabei

Leere Straßen, geschlossene Läden: Gespenstische Stille herrscht auf den Straßen der Millionenstadt Ranchi im Nordosten Indiens. Tausende Familien sind an Corona erkrankt - und bleiben ohne Hilfe. "Jeden Tag stirbt jemand, den wir kennen!", sagt Mukut Bodra vor Ort. Wie überall in Indien sind die Kliniken überfüllt, das Personal ist am Limit, es fehlt an Sauerstoff und an Intensivbetten. "Ranchi ist der Hotspot in unserer Region. Doch die Pandemie dringt nun auch in die Dörfer vor." Auch im benachbarten Nepal explodieren die Fallzahlen. Die neue Pandemie-Welle überrollt das Land. Vor allem in Kathmandu und in den Orten an der nepalisch-indischen Grenze ist die Situation dramatisch.

Auf Grund der Entwicklung hat sich die in Berlin ansässige Gossner Mission kurzfristig entschlossen, einen Fürbitt-Gottesdienst für Menschen in Indien und Nepal auszurichten. Unter dem Motto "Rufe mich an in der Not" findet dieser am Sonntag, 9. Mai, 16 Uhr, im Livestream in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche statt. Mitwirkende sind u.a.: die Berliner Regionalbischöfin Ulrike Trautwein, Gossner-Direktor Christian Reiser und das BlueChurch Jazz Ensemble. Aus Indien und Nepal werden Situationsberichte eingespielt. Menschen aus ganz Deutschland lesen Fürbitten, darunter die Ärztin Dr. Elke Mascher (81), die regelmäßig zu Einsätzen nach  Nepal aufbricht und die 2018 im ZDF mit dem "Goldenen Ehrenherz" ausgezeichnet wurde. Aus Lippe beteiligt sich Dorothee Niederlag vom Lippischen Freundeskreis der Gossner Mission.

Zum Livestream am 9. Mai, ab 16 Uhr:
https://www.youtube.com/watch?v=11u28AswLr8

05.05.2021

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