Warum Belhar?

Warum in der Lippischen Landeskirche?

Zusammenfassende Thesen:


  • Das Bekenntnis von Belhar schließt historisch, sprachlich und theologisch an die Barmer Theologische Erklärung an, die für die Lippische Landeskirche von grundlegender Bedeutung ist.

  • Das Bekenntnis von Belhar ergänzt zentrale Erkenntnisse aus aktuellen Anforderungen an kirchliches Bekennen. Es spricht überzeugend z B. die Themen Gerechtigkeit oder Überwindung menschlicher Trennungen an.

  • Das Bekenntnis von Belhar ist Grundlage der Partnerschaft mit der Uniting Reformed Church in Southern Africa (URCSA).

  • Die Lippische Landeskirche ist mit „Belhar“ auch über die Partnerschaftsarbeit hinaus eng verbunden, z. B. durch die reformierte Weltgemeinschaft. In verschiedenen Kontexten hat sie mit dem Bekenntnis bereits gearbeitet.

  • Mit dem Bekenntnis von Belhar bezöge sich unsere Kirche zum ersten Mal grundlegend auf ein Bekenntnis aus dem globalen Süden. Dies wäre gerade für eine deutsche Kirche ein starkes Zeichen ökumenischen Bewusstseins.

  • Die Ergänzung eines fünften Teilsatzes in der Präambel der Verfassung würde „Belhar“ als ein jüngeres Dokument kirchlichen Bekennens zu den Grundlagen der Lippischen Landeskirche hinzufügen. In Bezug auf die grundlegende Frage von Bekenntnisschriften würde sich nichts an der Verfassung ändern.

  • Das Bekenntnis von Belhar kann wichtige Impulse für den Entwicklungsprozess „Kirche in Lippe bis 2030“ geben. Es kann unsere Kirche weiter prägen in Richtung einer mit der weltweiten Ökumene verbundenen, die Einheit in zunehmender Vielfalt suchenden, die Versöhnung aktiv lebenden und für Gerechtigkeit eintretenden Kirche.

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