60 Jahre Brot für die Welt

Entwicklungshilfe – dauerhafte Abhängigkeit oder Hilfe zur Autonomie?

Detmold. Zu einem Marktplatzgespräch „Hunger nach Gerechtigkeit“ lädt die Lippische Landeskirche am Mittwoch, 20. Februar, um 19.30 Uhr in das ev.-ref. Gemeindehaus am Markt (Marktplatz 6) in Detmold ein.

Seit 1959 kämpft „Brot für die Welt“ für die Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit. In über 600 Projekten mit Partnerorganisationen vor Ort wurden allein 2018 Bildung und Gesundheit, der Zugang zu Wasser, Land und Nahrung und damit auch der Einsatz für soziale Gerechtigkeit gefördert. Aber auch nach 60 Jahren ist dieser Hunger nach Gerechtigkeit nicht gestillt. Fragen nach dem Erfolg der Entwicklungshilfe drängen sich auf: Fördert Entwicklungshilfe die Autonomie oder eher eine dauerhafte Abhängigkeit? Welche Unterschiede zwischen staatlichen und kirchlichen Ansätzen gibt es und wird staatliche Entwicklungshilfe heute zu einem Instrument der Fluchtabwehr missbraucht?

Unter der Moderation von Dieter Bökemeier und Monika Korbach diskutieren Godwin Ampony (Vereinte Evangelische Mission), Jan-Niclas Gesenhues (Mitglied des Landesvorstands Grüne NRW), Kurt Gerhardt (Journalist und Mitinitiator „Bonner Aufruf“) sowie Sabine Hartmann, Referentin für ökumenisches Lernen und Beauftragte für „Brot für die Welt“. Mit dem Saxophonquartett AbraxSax und dem Eine-Welt-Laden Alavanyo. Der Eintritt ist frei.

11.02.2019

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