Geht doch

3. Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

In diesem Jahr (9.9. – 9.12.2018) pilgert eine wechselnde, ökumenische Gruppe von Bonn (COP23) über Düsseldorf, Hannover, Dresden und Cottbus nach Berlin und weiter nach Katowice (COP24). Dort werden ab dem 2. Dezember die Spielregeln für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt. Die Ambitionen der Staaten in ihren Klimaanstrengungen müssen deutlich erhöht werden: Bisher bewegen wir uns mit den Selbstverpflichtungen der Staaten auf eine 3 Grad Celsius wärmere Welt zu. Es ist unabdingbar, dass wir einen Ausstieg aus dem Verbrennen der fossilen Energien & einen menschengerechten Umgang mit klimabedingten Schäden, Vertreibung und Migration brauchen. Mach Dich mit uns auf den Weg für Klimagerechtigkeit.

„Klimaschutz ist eine Frage der Schöpfungsverantwortung und zugleich eine Frage der Gerechtigkeit. Im biblischen Sinne bedeutet dies, dass Menschen das bekommen, was sie zum Leben brauchen. Dies wird im Blick auf den Klimawandel geradezu ins Gegenteil verkehrt. Am stärksten betroffen von den Auswirkungen des Klimawandels sind häufig gerade diejenigen, die am wenigsten zu seiner Verursachung beitragen.

Unser Engagement geschieht in dem Wissen, dass uns Gottes Geist zur Umkehr bewegt und zur Übernahme von Verantwortung ermutigt. Mit der Beteiligung am Klimapilgerweg tragen alle Pilgerinnen und Pilger zu einem Bewusstseinswandel bei und leisten durch glaubwürdiges Handeln beim Klimaschutz einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag.“

Landessuperintendent Dietmar Arends

Informationen

 klimapilgern.de

27.November 2018: Klimapilger übergeben Forderungen an Bundesregierung & Kohlekommission

Klimapilgerweg in der Lippischen Landeskirche: 

 
 

30.11.2018 Heinrich Mühlenmeier

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