
Neue Religionslehrerinnen
Die Vokation wurde im Gottesdienst erteilt
Die Woche stand unter dem Thema Begegnungen, zum Beispiel mit sich selbst und untereinander in der Gruppe, mit ausgewählten biblischen Personen, mit verschiedenen ideenreichen Methoden aus der Religionspädagogik oder auch mit Kirchenräumen und der Frage, wie man sie mit Schülern entdecken kann. Kirchenrat Tobias Treseler übergab die Vokationsurkunden, dankte den Religionslehrerinnen für ihren Einsatz und versprach im Namen der Landeskirche, ihren Dienst in jeder Hinsicht zu unterstützen.
„Glaube und Beruf dürfen nicht als zwei Bereiche gesehen werden, die man voneinander trennen könnte, sondern sie sind immer wieder aufeinander zu beziehen“, gab Andreas Mattke den Religionslehrerinnen in seiner Predigt mit auf den Weg: „Es gilt, einen inneren Dialog zu führen, inwieweit mein Beruf, mein Alltag und mein Leben Impulse für meinen Glauben geben. Und inwieweit mein Glaube Impulse für meinen Beruf, und natürlich ebenso für meinen Alltag und mein Leben gibt.“ Religionsunterricht bedeute, Menschen von der Oberfläche in die Tiefe zu führen, so dass sie ein Gespür für die Fülle des Lebens bekommen. Den inneren Dialog als Fülle zu erfahren, das wünsche er den neuen Religionslehrerinnen.
Die Vokation erhielten: Katharina Bauer, Dr. Alina Bloch, Angeline Herrmann, Katharina Jarczak, Ann-Katrin Magers, Sonja Nitschmann, Julia Nölle, Sarina Siekmann, Henrike Wesemeyer. Judith Wilmbusse erhält die Vokation zu einem späteren Zeitpunkt in Lemgo, St Johann.
08.10.2018