Chormusical Martin Luther King in Lemgo

Aufgrund des großen Interesses gibt es einen zweiten Aufführungstermin: jetzt anmelden für den 12. März 2023

Freuen sich auf viele Sängerinnen und Sänger: Landessuperintendent Dietmar Arends, Marcel Volkmann, Maria Prinzessin zur Lippe und Christoph Terbuyken (v.l.)

Kreis Lippe/Lemgo. „I have a dream“ – Kings Traum ist aktueller denn je und kommt mit dem Chormusical „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ in Lemgo auf die Bühne. Das Besondere: jede und jeder kann mitmachen und gemeinsam mit vielen anderen Sängerinnen und Sängern auf der Bühne stehen. Aufgrund des großen Interesses sind jetzt sogar zwei Aufführungen in der Phoenix Contact Arena in Lemgo geplant: am Samstag, 11. März, von 19 bis 21.30 Uhr und zusätzlich am Sonntag, 12. März 2023, von 17 bis 19.30 Uhr.

Der erste Termin ist ausgebucht, 600 Sängerinnen und Sänger werden auf der Bühne stehen. Bereits 200 haben sich innerhalb kurzer Zeit für den weiteren zweiten Termin angemeldet, berichtet Projektleiter Marcel Volkmann vom Veranstalter, der Stiftung Creative Kirche (Witten). Aber es gibt noch freie Plätze! Mitmachen lohnt sich: In einer Mischung aus Gospel, Rock’n’Roll, Motown und Pop erzählt das Chormusical Martin Luther King die berührende Geschichte des Baptistenpastors und Friedensnobelpreisträgers. Es ist ein Ereignis mit riesigem Chor, Musicalsolisten und Big-Band. „Der Chor ist der Hauptdarsteller“, betont Christoph Terbuyken, der gemeinsam mit Hanjo Gäbler die Musik komponiert hat, und sich als ehemaliger Student der Hochschule für Musik Detmold freut, dass das Musical nach Lippe kommt. „Wichtig ist uns auch, dass es ein Thema ist, das weit über den christlichen Bereich hinauswirkt: der gewaltlose Kampf für Menschenrechte.“

Projektpaten in Lippe sind Maria Prinzessin zur Lippe und Landessuperintendent Dietmar Arends. „Martin Luther King ist das große Vorbild unserer Generation“, findet Maria Prinzessin zur Lippe, „sein friedlicher und gewaltfreier Einsatz für Menschenrechte ist heute genauso richtig wie in den 50er und 60er Jahren. Heute herrscht wieder Krieg und es gibt Ressentiments gegen Minderheiten – wir müssen etwas dagegensetzen.“  Landessuperintendent Dietmar Arends ergänzt: „Angesichts von zunehmendem Rassismus und Antisemitismus ist das Eintreten Martin Luther Kings für die Würde und die Rechte eines jeden Menschen ein hochaktuelles Thema.“  Die Lippische Landeskirche sei sehr engagiert für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Zudem sei sie auch eine musikalische Kirche mit zahlreichen Kirchen- und Gospelchören. „Durch die Pandemie lag das kirchenmusikalische Leben lange Zeit brach – dieses große Chorprojekt trägt dazu bei, dass wieder Bewegung in die Chorarbeit kommt und ist eine große Chance.“  Begleitend gebe es Gottesdienste, Foren, Diskussionsrunden, das Thema werde in Schulen behandelt und vieles mehr: „Es ist uns eine große Freude, das Projekt hier in unserer Region zu haben.“

Seit 2019 haben mehr als 60.000 Zuschauerinnen und Zuschauer und 16.000 Sängerinnen und Sänger den Traum der sozialen Gerechtigkeit und Gewaltlosigkeit mit diesem Chormusical live erlebt oder aktiv mitgestaltet. 

Die Stiftung Creative Kirche und die Lippische Landeskirche freuen sich auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Lemgo.

Wer mitmachen möchte, findet alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung hier: https://www.king-musical.de/lemgo

Eindrücke vom Musical und Videobotschaft von Landessuperintendent Dietmar Arends

23.05.2022

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