Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen auf den globalen Süden

Aufruf: Die Arbeit von Brot für die Welt gerade jetzt mit Spenden unterstützen

Während in weiten Teilen Europas die Infektionszahlen zurückgehen, verzeichnen viele Länder im Süden der Welt steigende Zahlen von Covid-19-Infizierten.

Die Auswirkungen der Pandemie sind hier besonders verheerend: Oftmals schwache Gesundheitssysteme, wenig Testmöglichkeiten und zu wenig Gesundheitspersonal bedrohen gerade Erkrankte, die zu den ärmsten Teilen der Bevölkerung in diesen Ländern gehören. Schutzmaßnahmen gegen die Pandemie sind oft nur unzureichend möglich: So ist es zum Beispiel schwierig, sich bei wenig Zugang zu Wasser regelmäßig die Hände zu waschen. Physischen Abstand zu Menschen zu halten ist in dicht bevölkerten Slumbereichen mit begrenztem Wohnraum nahezu unmöglich. Scharfe Lockdowns bringen weitere Probleme mit sich: Bei Ausgangssperren haben die Menschen, die im informellen Wirtschaftssektor arbeiten (zum Beispiel Straßenverkäufer*innen) keine Möglichkeit, sich und ihre Familie zu ernähren, Bäuerinnen und Bauern verdirbt die Feldernte, weil sie sie nicht auf Märkten verkaufen können. Die Armut steigt somit und auch die Bedrohung durch Hunger.


Dennoch: Auch in vielen Ländern des globalen Südens haben Menschen kreative Kräfte entwickelt, um der Pandemie zu begegnen: Nachbarschaftshilfen und kirchliche Organisationen unterstützen besonders gefährdete Gruppen, über das Radio wird über die Pandemie aufgeklärt und Gebäude zivilgesellschaftlicher Organisationen dienen Essensausgaben und Gesundheitsversorgung.

Brot für die Welt unterstützt die Menschen im Süden der Welt, indem sie ihren vor Ort arbeitenden Partnerorganisationen, die früh ihre Hilfsprogramme an die Pandemie angepasst haben, Projektmittel zur Verfügung gestellt hat. Diese werden unter anderem für Aufklärungsarbeit über Covid-19, für das Bereitstellen von Schutzkleidung und -masken sowie Desinfektionsmittel gerade auch für die ärmsten Menschen genutzt, aber auch für die Weiterbildung medizinischen Personals.

ABER: Aufgrund des Ausfalls von Präsenz-Gottesdiensten im März, April und Mai dieses Jahres in Deutschland muss Brot für die Welt mit einem Einbruch von Kollektenmitteln rechnen.

Darum freut sich die Organisation ganz besonders in diesen Zeiten über Ihre Spende, zum Beispiel direkt für die Corona-Hilfe www.brot-fuer-die-welt.de/spenden/spenden-corona oder ganz allgemein an: Bank für Kirche und Diakonie, IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00, BIC: GENODED1KDB.

Denn: Covid-19 ist eine globale Bedrohung und darum auch nur gemeinsam zu stoppen.

Weitere Infos bei:

Sabine Hartmann, Referentin für ökumenisches Lernen, Lippische Landeskirche, Tel.: 05231/976864, Email: sabine.hartmann@lippische-landeskirche.de

 

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