Konzert für Querflöte und Klavier

Sonntag, 26. Juni, 16.30 Uhr

Kirche zu Bergkirchen

Am Sonntag, 26. Juni setzt sich um 16.30 Uhr die Reihe „Musik für Spaziergänger“ in der Kirche zu Bergkirchen fort. Zu Gast ist Helen Dabringhaus (Flöte), die 2021 mit dem OPUS KLASSIK ausgezeichnet wurde und der Pianist Sebastian Berakdar.
Auf dem Programm stehen Werke von Beethoven, Schubert und Wilms

Die Sonate von Johann Wilhelm Wilms (1772-1847) – einem gerade erst wiederentdeckten Zeitgenossen Ludwig van Beethovens – versprüht Leichtigkeit und haydnschem Humor. Sowohl im Kopfsatz, als auch im Finale verleiht das lebhafte Wechselspiel zwischen Flöte und Klavier dieser Musik den Charakter eines sehr lebhaften humoristischen Gesprächs. Das von diesen Sätzen umschlossene Adagio korrespondiert in seiner Klangsprache bereits mit der des Largo aus dem 1. Klavierkonzert Ludwig van Beethovens (1770-1827).

Dessen Bearbeitung für Flöte und Klavier stammt aus der Feder Theobald Böhms, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts die moderne Querflöte entwickelte. In der gelungenen Transkription des nun als Adagio betitelten Werkes übernimmt die Flötenstimme überwiegend den Part des konzertierenden Klaviers, aber teilweise auch Oberstimmen der Orchesterzwischenspiele. Man hört hier Beethovens Komposition gewissermaßen mit „romantischen Ohren“. Franz Schuberts (1797-1828) Variationen über „Trockene Blumen“ D 802 bilden den Übergang zwischen Klassik und Romantik auch kompositorisch ab. Die Variationen stellen beide Solisten hohe Anforderungen – sowohl das Klavier, als auch die Flöte erhalten reichlich Gelegenheit zu solistischer Bravour, welche auf Flöten der Schubertzeit noch schwerer zu realisieren war, als auf der heutigen Böhm-Flöte.

Eintrittskarten für 10,-/15,-/20,- € kann man unter karten@bergkirchen.net bestellen oder an der Tageskasse ab 15.30 Uhr kaufen. Weitere Informationen erfährt man unter www.bergkirchen.net

  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Windows Live