Umwelt-Newsletter August 2011


TERMINE

Einladung zur Auftaktveranstaltung der Jugend-Klimakampagne "Mission: Klima retten! powered by heaven" am Samstag, 17. September 2011, 11.00 - 15.30 Uhr in der Jugendkirche "Join Us" in Dortmund-Wambel

Von 2011-2013 möchten wir gemeinsam mit Ihnen/euch in der Ev. Jugend Klimaschutz und Klimagerechtigkeit stärken. Wir beginnen die Auftaktveranstaltung um 11.00 Uhr mit einem "Brunch für das Klima" und freuen uns über Ihre/eure "Klimaschutz-Rezepte" und die Koch- und Backergebnisse! Mit einem Foto-Shooting "Mission: Klima retten!" zeigen wir, was wir für das Klima tun werden und fordern andere auf, mitzumachen. Wir senden unsere Fotobotschaften und -forderungen an Bundeskanzlerin Merkel und den Bundestag sowie an die Kirchenleitung. Auf unserer Homepage zeigen wir dann, was wir bei uns vor Ort gemacht haben und sind gespannt auf die Antworten von den Politikerinnen und Politikern sowie Kirchenleitenden. Mehr Informationen unter http://www.poweredbyheaven.de/

Einladung zur Tagung Lebenswert und zukunftsfähig? Künstliche Produkte in Lebens-Bereichen

16. - 18. September 2011, Ev. Akademie Villigst, Schwerte

Die Tagung beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten von Lebensqualität und Ökobilanzen und gibt eine Einführung in das neue Forschungsfeld der Synthetischen Biologie.

Mehr Informationen unter http://www.kircheundgesellschaft.de/veranstaltungen/f_ai_2.htm

Nächstes Treffen der kreiskirchlichen Umweltbeauftragten

Die nächste Sitzung findet statt am 23.9.2011 im Haus landeskirchlicher Dienste in Dortmund. Bitte vormerken!

Tagung "Energie für das Leben - Nach dem Atomausstieg: Die Energiewende als gesamtgesellschaftliche Herausforderung der Zukunft" 23. - 25.09.2011

Fukushima hat die Welt verändert: Die Risiken der zivilen Nutzung der Kernkraft sind auch 25 Jahre nach Tschernobyl nicht beherrschbar geworden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in Japan gilt es Wege für eine sichere und verantwortbare Energieversorgung der Zukunft zu finden. Die Tagung thematisiert den Zusammenhang zwischen Energie- und Sicherheitspolitik vor dem Hintergrund des Klimawandels und sich verstärkender Ressourcenknappheit. Im Zentrum der atomfreien Energieversorgung der Zukunft steht die Frage, wie diese ökologisch, sozial und sicher gestaltet werden kann: Wie lässt sich in Zukunft eine Energieversorgung gewährleisten, die ohne Atomenergie auskommt, die einen konsequenten Klimaschutz gewährleistet und dabei entspannend auf die Sicherheitslage der Welt wirkt? Wir diskutieren dies auf nationaler wie internationaler Ebene: Welche Handlungsoptionen bestehen für Politik, Wirtschaft und die Zivilgesellschaft? Mehr Informationen unter http://www.kircheundgesellschaft.de/veranstaltungen/f_kug_2.htm

Westfälische Kirchenleitung vergibt "Das Salzkorn 2011" am 15. Okt. 2011

Die Gewinner des Förderpreises "Das Salzkorn" 2011 der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) stehen fest. Die mit insgesamt 3.000 Euro dotierte Auszeichnung geht in diesem Jahr an: den Obdachlosen-Freundeskreis e.V. in der Evangelischen Kirchengemeinde Oberrahmede; den Arbeitskreis "Willkommen -- Kulturelle Vielfalt gestalten" in Lippstadt; die Umweltarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Tecklenburg.

Mit dem Förderpreis würdigt die westfälische Kirche bereits seit 1994 jährlich Gruppen und Initiativen, die sich ehrenamtlich in beispielhafter Weise für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einsetzen.

Die Preisträger kommen traditionell aus den Bereichen Eine/Dritte-Welt-Arbeit / wirtschaftliche Gerechtigkeit; Menschen- und Bürgerrechtsarbeit; Innergesellschaftliche soziale Fragen / Chancengleichheit von Frauen und Männern; Friedens- und Versöhnungsarbeit; Ökologie, Schöpfungsbewahrung, Lebensstil. Die offizielle Preisverleihung durch Präses Alfred Buß findet am Samstag, 15. Oktober 2011, in Lippstadt statt.

Mehr Informationen unter http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/2011/ergaenzungsseiten/salzkorn-2011/umweltarbeit-tecklenburg.html

Tschernobylausstellungseröffnung des IBB mit einem Zeitzeugen (Liquidator) und Vortrag von Prof. Dr. Peter Hennecke

Die Solidarische Kirche von Westfalen/Lippe, das IBB, die theologische Fakultät in Bochum und die Ev. Stadtakademie Bochum laden ein am Sonntag, den 06. November 2011, 16.00-19.00 Uhr nach Bochum, Klinikstraße 20 zur Tschernobylausstellungseröffnung des IBB mit einem Zeitzeugen (Liquidator) und einem Vortrag von Prof. Dr. Peter Hennicke, bis 2008 Präsident des Wuppertalinstituts, Wuppertal mit dem Thema: Energiewende nach Fukushima. Ein Deutscher Sonderweg oder Vorbild für andere?

Mehr Informationen unter http://www.stadtakademie.de/seminar-info.html?id=VkZkd1VtVm5QVDA9

und http://www.ibb-d.de/tschernobyl_ausstellung.html

ZeitzeicheN-Ausschreibung für 2011

Zeitzeiche(N), der Deutsche lokale Nachhaltigkeitspreis, wird im Rahmen des Rio+20 und Fünften Netzwerk21Kongresses am 6. Dezember 2011 in Hannover verliehen.

Bis zum 31. August 2011 können Anträge in den Kategorien: Initiativen, Unternehmen, Kommunen, Jugend, Internationale Partnerschaften sowie Ideen gestellt werden.
Zum fünften Mal verleiht der Netzwerk21Kongress den Deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreis Zeitzeiche(N). Damit wird beispielhaftes Engagement für eine lebenswerte Zukunft ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Vorbildliche Initiativen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, werden durch die Preisverleihung öffentlich anerkannt. Aktivitäten, die Brücken in unserer Gesellschaft bauen und zum Handeln ermuntern, erfahren Wertschätzung, erhalten neue Anstöße und regen zum Mitmachen an.
Mehr Informationen zur Teilnahme und Formulare unter www.netzwerk21kongress.de

ENERGIE UND KLIMA

Westfälische Kirche startet Klimaschutzstrategie / Ziel: bis 2020 vierzig Prozent weniger Treibhausgas

Um die Klima- und Energiepolitik in Deutschland wird nach der Katastrophe von Fukushima heftig gerungen. Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) entwickelt jetzt bis Ende 2011 eine Klimaschutzstrategie. Mit diesem Projekt "EKvW 2020" soll der kirchliche Beitrag zum Klimaschutz vergrößert und eine wirkungsvolle Klimapolitik in Deutschland unterstützt werden. Mehr Informationen unter http://www.evangelisch-in-westfalen.de/pnf/PfarrInfo_Sommer_2011.pdf

Entwurf des Klimaschutzgesetzes in NRW verabschiedet

Der am 21.6.2011 im Kabinett verabschiedete Entwurf beinhaltet verbindliche Reduktionsziele für das Land: Bis zum Jahr 2020 sollen die CO2-Emissionen um mindestens 25 Prozent und bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent im Vergleich zu den Gesamtemissionen des Jahres 1990 verringert werden. Mehr Informationen: http://www.wdr.de/themen/politik/nrw05/klimaschutzgesetz/110622.jhtml

Ausbau der Windenergie in NRW beschlossen

NRW hat als ersten Baustein seiner neuen Klimaschutzstrategie den Windenergieerlass in Kraft gesetzt. Der Anteil der Windenergienutzung an der Stromerzeugung soll bis zum Jahr 2020 von derzeit gut 3 auf 15 Prozent steigen. Dafür werden insbesondere alte Anlagen durch neue effiziente und leistungsstarke Anlagen am gleichen Standort ersetzt (Repowering). Mehr Informationen: http://www.nrw.de/meldungen-der-landesregierung/minister-remmel-nrw-gibt-gruenes-licht-fuer-ausbau-der-windenergie-11216/

Anhörung zum Fracking / Förderung von unkonventionellem Erdgas im Landtag

Im Rahmen einer öffentlichen Anhörung im Landtag wurde am 31.5.2011 über die Risiken und Chancen einer unkonventionellen Erdgassuche informiert. Von besonderem Interesse waren dabei der Schutz des Trinkwassers als auch die Mängel des Bergrechts. Einen kurzen Bericht dazu hat die Landtagspressestelle erstellt. Das Ausschussprotokoll kann ist hier eingesehen werden: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMA15-215.pdf

Atomausstieg in Deutschland beschlossen

Die Bundesregierung hat den Atomausstieg bis 2022 beschlossen: Die acht bereits stillgelegten AKWs bleiben mit dem erzielten Konsens endgültig vom Netz, die neun verbleibenden Reaktoren werden schrittweise bis 2022 abgeschaltet. Außerdem soll bis Jahresende die Endlagerfrage gesetzlich geregelt sein. Daneben wurde die Förderung der Erneuerbaren Energien geregelt, der Ausbau der Windkraft, der Stromnetzausbau und die Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes beschlossen. Das Gesetz der Gebäudesanierung hingegen lehnte der Bundesrat ab.

Mindener Kirchenkreis setzt auf Naturstrom

Minden (epd). Der Evangelische Kirchenkreis Minden will ein Zeichen für die Energiewende setzen. 19 Gemeinden sowie die zentrale Verwaltung des Evangelischen Kirchenkreises Minden seien jetzt zu einem Ökostromanbieter gewechselt, teilte der Kirchenkreis mit. Bei einem Strombedarf von über 500.000 Kilowattstunden vermeide der Kirchenkreis durch den Umstieg auf hundert Prozent saubere Energie künftig CO2-Emissionen von über 254 Tonnen pro Jahr, hieß es. Das sei ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz. Der Schutz von Klima und Umwelt sei von enormer Bedeutung für die Bewahrung der Schöpfung, erklärte Superintendent Jürgen Tiemann. "Als Kirche sind wir gefordert, hier mit gutem Beispiel voranzugehen." Erste konkrete Gespräche mit dem Ökostromanbieter habe es bereits Mitte Februar gegeben, rund einen Monat vor der Atomkatastrophe in Japan. Mehr Informationen unter http://www.mt-online.de/start/letzte_meldungen_aus_der_region/4552966_Minden_Kirchenkreis_setzt_auf_Naturstrom.html

100 Prozent aus Naturstrom im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg

31.05.11

Der Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg wechselt den Stromanbieter. Alle Gemeinden ziehen mit. Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg hat die Umstellung ihres Rahmenvertrags zur Energieversorgung mit der Mark-E beschlossen. Künftig werden rund 350 kirchliche Gebäude im Märkischen Kreis zu 100 Prozent mit Naturstrom aus norwegischen Wasserkraftwerken versorgt.

Mehr Informationen unter www.evangelisch-in-westfalen.de/nc/presse/ansicht/artikel/100-prozent-aus-naturstrom/druck.html

"Klima-Kollekte"

Berlin, 25. Mai 2011

Nikolaus Schneider eröffnet kirchlichen CO2-Kompensationsfonds als neues Angebot für den Klimaschutz

"Klima-Kollekte" heißt der Emissions-Kompensationsfonds der christlichen Kirchen in Deutschland. Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, stellte das neue kirchliche Angebot zum Klimaschutz im Haus des Bevollmächtigten der EKD am Berliner Gendarmenmarkt der Öffentlichkeit vor. "Die Klima-Kollekte zielt darauf ab, Organisationen, Gemeinden und Einzelpersonen aus dem kirchlichen Bereich und darüber hinaus neu und verstärkt für den Ausgleich unvermeidbarer CO2-Emissionen zu gewinnen", betonte der Präses. Mehr Informationen unter https://klima-kollekte.de/

Klare Position zum unumkehrbaren Ende der Kernenergie

Westfälische Landeskirche: Stärken und Schwächen des Abschlussberichts zur Energieversorgung

Berlin/Westfalen 30.5.2011

"Katastrophale Überheblichkeit": Präses Alfred Buß begrüßte in einer ersten Stellungnahme die klare Position des Ethikrates zum unumkehrbaren Ende der Kernenergie und zu einem klimafreundlichen Umbau der Energieversorgung. Der am 30.5. vorgelegte Abschlussbericht der Ethik-Kommission "Sichere Energieversorgung" ist in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) in vielen Punkten auf Zustimmung gestoßen, in manchen Aussagen aber auch auf Kritik. Präses Alfred Buß begrüßte in einer ersten Stellungnahme die klare Position des Ethikrates zum unumkehrbaren Ende der Kernenergie und zu einem klimafreundlichen Umbau der Energieversorgung. Allerdings sei das Ausstiegsdatum aus der Atomkraft mit spätestens 2021 sehr spät angesetzt, so der leitende Theologe der westfälischen Landeskirche. Mehr Informationen unter http://www.evangelisch-in-westfalen.de/dossiers/atomenergie.html

Einkaufen -- aber klimafreundlich

Unter Klimatipps Nr. 3 veröffentlichen das Projektbüro Klimaschutz der EKD und die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. einen Flyer mit dem Titel: Einkaufen -- aber "klimafreundlich". Klimaschützen beim Konsum. Dort werden z.B. Tipps bei der Anschaffung von Geräten vermittelt. Mit dem Flyer "Klimatipps" wird über verschiedene Themen zum Klimaschutz informiert.

Informationen des Umweltbundesamtes zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung finden Sie unter

http://www.ekd.de/agu/themen/beschaffung.html

LANDWIRTSCHAFT UND GENTECHNIK

Erntedankplakat -- jetzt bestellen!

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. und der Verein zur Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft (FaNaL) e.V. möchten Sie auch in diesem Jahr dazu einladen, zum Erntedankfest am 2. Oktober 2011 wieder ein gemeinsames Zeichen zum Nachdenken und Handeln durch ein Erntedankplakat zu geben.

Das IKG unterstützt das Plakat und lädt dazu ein, es auch in Kirchenkreisen und Gemeinden auszuhängen. Einzelexemplare des Posters werden bei der Sitzung der kreiskirchlichen Umweltbeauftragten verteilt. Wer zusätzliche Exemplare für seine Arbeit benötigt, möge sie direkt beim AbL-Verlag bestellen: verlag@bauernstimme.de. Es kostet 50 Cent pro Stück zzgl. Versandkosten.

Das Poster wird in Kürze auf der Homepage der AbL zu sehen sein: http://www.abl-ev.de/initiativen.html

Keine Nulltoleranz mehr für Gentechnik in Futtermitteln

Dienstag, 28. Juni 2011

Die EU-Kommission hat am 24. Juni neue Regeln für gentechnisch veränderte Futtermittel verabschiedet. Danach sind nun Spuren gentechnischer Verunreinigung in importiertem Futter bis zu einem Grenzwert von 0,1 Prozent erlaubt. Mehr Informationen unter http://www.eu-koordination.de/umweltnews/news/landwirtschaft-gentechnik/947-keine-nulltoleranz-mehr-fuer-gentechnik-in-futtermitteln-

EU-Parlament stimmt für weitgehende Gentechnik-Anbauverbote

Knapp 70.000 Bürgerinnen und Bürger haben die Abgeordneten im Europäischen Parlament angeschrieben, damit diese am 5.7. in ihrem Sinne abstimmen. Das kam an! Das Parlament hat mit großer Mehrheit (mit 548 zu 84 Stimmen) dafür gestimmt, dass den EU-Staaten in Zukunft weitreichende Möglichkeiten eingeräumt werden, den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf ihrem Gebiet zu verbieten. Mehr Informationen unter

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24068.html

UMWELTPOLITIK UND UMWELTRECHT

Weniger als ein Fünftel der öffentlichen Beschaffung nach Umweltkriterien

Donnerstag, 30. Juni 2011

Nur einer von fünf Beschaffungsbeauftragten integriert Umweltkriterien in mehr als fünfzig Prozent der Ausschreibungen zum öffentlichen Auftragswesen.

Dies ist laut ENDS Europe DAILY einem kürzlich veröffentlichten Bericht zu entnehmen. Da 16 Prozent der Gesamtausgaben in öffentliche Beschaffung fließen, macht die umweltgerechte öffentliche Beschaffung nur einen Bruchteil der Gesamtausgaben aus.

Die Integration von Umweltkriterien ist ein Ziel der umweltgerechten öffentlichen Beschaffung der EU. Die Kommission hatte im Januar ein Grünbuch zum Beschaffungswesen veröffentlicht und eine Konsultation dazu durchgeführt. Mehr Informationen unter http://www.eu-koordination.de/umweltnews/news/politik-recht/962-nur-ein-fuenftel-der-oeffentlichen-beschaffung-nach-umweltkriterien

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